Sonntag, 22. Januar 2017

(un-)selbstständig Entscheidungen treffen?

Hi!

Mir ist aufgefallen, wie wenig wir im Leben eigentlich von uns aus entscheiden dürfen. Und damit meine ich keinen direkten Zwang, sondern eine unterschwellige, gesellschaftlich angesehene Richtung, die wir möglichst alle gehen sollen.

Wir sollen unser Leben todernst nehmen, aber dabei immer humorvoll bleiben. Wir sollen am Besten unser eigenes Ding machen, aber trotzdem in das allgemeine Raster passen. Wir sollen einen großen Kreis an Freunden aufbauen, aber nicht jeden als Freund bezeichnen. Wir sollen weltoffen sein, aber keinem vertrauen. Wir sollen eigenständig sein, aber trotzdem immer das Gleiche wie alle anderen machen. Wir sollen leben, aber genauso wie es uns vorgeschrieben wird..

Aber wieso? Ich kann doch auch mit einem kleinen Freundeskreis glücklich sein. Ich kann doch auch andere Ziele als alle anderen verfolgen. Wieso besteht das Leben aus so viel „sollen“? 

Klar, Schule und  Ausbildung sind wichtig. Klar, Familie ist schön. Aber wieso muss alles denn von anderen vorgekaut sein? Es ist doch eine wunderbare Chance, etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Ganz ohne Herausforderung ist das Leben doch zu vorhersehbar. Zumindest abgesehen von persönlichen Schicksalen.

Ich finde, das Schöne am Leben ist doch, dass es so viele Möglichkeiten gibt. Wenn uns das was wir gerade machen nicht gefällt, dann können wir einfach neues anfangen. Wir können uns neu erfinden. Wir können so viel – wieso halten wir uns stattdessen immer an das was uns vorgeschrieben wird? 

Ich wollte mal ein bisschen  über Entscheidungen im Leben reden.  Ich finde das geht auch ein bisschen mit Veränderungen einher, deswegen kann man diesen Post vielleicht auch als Ergänzung zu meinem Letzten sehen. Anschließend kann ich nur sagen: Brecht aus! Macht euer Ding! Nicht immer ist das was einem gepredigt wird das Beste. Mit diesen Worten verabschiede ich mich für diesmal.

Bis bald!


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